Aktionskreis "Hände weg von unseren Schulen"

Aktionskreis der Eltern von Kindern an Freien Schulen in NRW
c/o Bundesgeschäftsstelle der KED, Am Hofgarten 12, 53113 Bonn
Tel.: 0228/650052, Fax: 0228/696217
E-Mail: info@ked-bonn.de
www.stursulabruehl.de/EFG-INFO




An die
Schulpflegschaften und Schulleitungen
der Freien Schulen in
Nordrhein-Westfalen
über die Schulträger


Sehr geehrte Damen und Herren,

der Aktionskreis "Hände weg von unseren Schulen" möchte sich bei Ihnen hiermit ganz herzlich für die Teilnahme und sonstige Unterstützung unserer Großdemonstration am 21. Januar 2004 vor dem Landtag in Düsseldorf bedanken.

Vor allem dadurch, dass es uns mit Ihrer Hilfe gelungen ist, über 35.000 Teilnehmer zur Demonstration nach Düsseldorf zu bekommen, konnten wir ein eindeutiges Zeichen dafür setzen, dass uns unsere Freien Schulen wichtig sind.

Von den Schulträgern ist in den vergangenen Wochen wiederholt großes Lob über die Eltern, Schüler, Lehrer, Schulleitungen und alle Beteiligten geäußert worden, das wir auf diesem Wege gerne an Sie weiterleiten. Die große Solidarität aller Freien Schulen und die Fähigkeit, sich in kürzester Zeit auf ein gemeinsames Ziel zu organisieren, haben uns Respekt bei den politisch Verantwortlichen verschafft.

Der Landtag hat zwischenzeitlich die Kürzungen von 1,5% für das Jahr 2005 beschlossen. Vor diesem Hintergrund fragen sich vielleicht viele, was uns die ganze Aktion gebracht hat. Halten wir uns vor Augen, dass die Regierung ursprünglich Kürzungen um 3% ab dem 01.01.2004 plante. Durch unsere Aktionen (Briefe an die Abgeordneten, Unterschriftenaktion und Großkundgebung) haben wir erreicht, dass die ursprünglich geplante Kürzung halbiert und auf ein Jahr begrenzt wurde.

Mindestens genauso wichtig ist, dass wir Flagge gezeigt haben. Die Landesregierung weiß nun, dass sie mit uns nicht alles machen kann.

Dieser gemeinsame große Erfolg konnte nur durch die gute Zusammenarbeit von Schülern, Eltern, Lehrern und aller Schulträger erreicht werden. Das macht uns stark für die künftige Auseinandersetzungen.

Wie geht es nun konkret weiter?

Gegenwärtig wird die Verfassungsmäßigkeit der von der Landesregierung beschlossenen Kürzungen von Staatsrechtlern geprüft. Außerdem prüft die CDU NRW die Erfolgsaussichten einer Normenkontrollklage. Für uns an der Basis dürfte weiterhin das Gespräch mit den Kommunalpolitikers wichtig sein, da gegebenenfalls auf die Kommunen nicht unerhebliche Kosten zukommen.

Wichtig ist vor allem, dass wir zusammen halten und selbstbewusst im Interesse unserer Kinder die weitere Entwicklung wachsam beobachten und – falls nötig – wieder an die Öffentlichkeit gehen. Denn: Gemeinsam sind wir stark!

Mit nochmaligem ganz herzlichem Dank und den besten Wünschen
Ihre

Rita Römer-Moch
Sprecherin des Aktionskreises
Eduard Herder
Bundesgeschäftsstelle der KED


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