Aktionskreis "Hände weg von unseren Schulen"

Aktionskreis der Eltern von Kindern an Freien Schulen in NRW
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Großdemo am 21. Januar 2004



Die Kürzungen für die freien Schulen müssen ganz vom Tisch
Aktionskreis Freier Schulen in NRW "Hände weg von unseren Schulen"
tagt in Köln



Köln, den 10.12.2003 (KED) – "Die beabsichtigten Kürzungen für unsere Freien Schulen auch in der jetzt beabsichtigten Form, dass sie vorerst auf das Jahr 2005 beschränkt sind, können wir in keinem Fall akzeptieren. Sie müssen vollständig vom Tisch. "Die NRW-Regierung hatte immer wieder versprochen, dem Bildungsbereich höchste Priorität einzuräumen, insofern sind die Kürzungspläne empörend", erklärte die Sprecherin des Arbeitskreises "Hände weg von unseren Schulen", Rita Römer-Moch, Brühl, nach einer Sitzung des Aktionskreises am heutigen Tag in Köln. In diesem Aktionskreis haben sich Eltern von Kindern an Freien Schulen in NRW, so der Schulen in katholischer und evangelischer Trägerschaft, der Waldorfschulen, der sonstigen Freien Schulen, der Elternverein NRW und die Landeselternschaft der Gymnasien zusammengeschlossen, um gegen diese Sparpläne vorzugehen, die eine erhebliche Erhöhung des Eigenanteils bei der Finanzierung der Freien Schulen vorsieht.

"Die Erhöhung des Eigenanteils um 25% ist politisch völlig verfehlt", so Rita Römer-Moch weiter. Die Kürzungspläne treffen gerade die Schulen, die erwiesenermaßen dem Staat beim Sparen helfen. So kommt jeder Schüler einer freien Schule den Staat rund 4.000 Euro im Jahr billiger als an staatlichen Schulen.

Der Gesetzgeber in NRW solle die Worte von Bundeskanzler Gerhard Schröder anlässlich des Parteitages der SPD vor wenigen Tagen in Bochum beherzigen, der darauf hingewiesen habe, dass Bildung die Grundlage der Volkswirtschaft sei und in dieser Rolle immer wichtiger werde. Man müsse die Träume der Eltern im Herzen und die Zukunft der Kinder im Kopf haben. "Das müssen die Regierungen und Gesetzgeber in allen Bundesländern, so also auch in NRW, in die Wirklichkeit umsetzen. Wir Eltern fühlen uns getäuscht, wenn trotz aller Beschwörungen nach PISA, den Bildungsbereich zu stärken, in NRW Kürzungspläne diskutiert werden", so Römer-Moch weiter.

"Wir werden nicht eher nachlassen, bis in NRW eindeutige Entscheidungen dahingehend getroffen sind, dass die Kürzungspläne nicht weiter verfolgt werden. Die Bildung unserer Kinder darf nicht zur Verhandlungsmasse herabgewürdigt werden", schloss Rita Römer-Moch.

ViSdP: Eduard Herder



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